Liste der verbotenen Glücksspiel-Websites

09.05.2018

Niemand darf ohne eine im Voraus von der Kommission für Glücksspiele erteilte Lizenz ein Glücksspiel betreiben. Ebenso darf niemand an einem illegalen Glücksspiel teilnehmen, den Betrieb eines illegalen Glücksspiels erleichtern oder für ein illegales Glücksspiel Werbung machen. Die Spieler können mit einer Geldbuße von 26 EUR bis zu 25.000 EUR (zuzüglich Zuschlagzehnteln) belegt werden. Die Organisatoren können mit einer Geldbuße von 100 EUR bis zu 100.000 EUR (zuzüglich Zuschlagzehnteln) belegt werden.

Folgende Websites stehen auf der schwarzen Liste der Kommission für Glücksspiele. Wenn Sie auf einer dieser Websites spielen, riskieren Sie eine strafrechtliche Sanktion.

Hier finden Sie die schwarze Liste.

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Wetten mit begrenztem Einsatz und begrenzter Gewinnmöglichkeit (lokales Tippen). (7. Mai 2014)

09.05.2018

Wetten mit begrenztem Einsatz und begrenzter Gewinnmöglichkeit (lokales Tippen). Was ist zulässig und was nicht? (7. Mai 2014)

Anlässlich der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft wird - genauso wie bei vorherigen Weltmeisterschaften - die Neigung der Bürger, bei solchen Großereignissen zu wetten, auf verschiedene Weise zum Ausdruck kommen: Man denke nur an den spontanen Abschluss von Wetten oder die Abgabe von Tipps in einer örtlichen Kneipe.

Angesichts des außerordentlichen Charakters solcher Großereignisse und der Popularität der belgischen Fußballmannschaft ist eine Anpassung der Regelung angesagt.
 
Was ist zulässig und was nicht?
 
·         Die Rechtsvorschriften
Artikel 3 Nr. 3 des Glücksspielgesetzes sieht eine Ausnahme vor, durch die Glücksspiele ohne Lizenz betrieben werden können, wenn es sich um Glücksspiele mit begrenztem Einsatz und begrenzter Gewinnmöglichkeit handelt.
Infolge der Abänderung des Glücksspielgesetzes muss der König die Modalitäten, nach denen diese Glücksspiele betrieben werden können, bestimmen. Jedoch besteht ein diesbezüglicher Königlicher Erlass noch nicht.
Obwohl der Artikel Karten- oder Gesellschaftsspiele behandelt, können solche kleine Wetten im Rahmen dieses Artikels als Gesellschaftsspiele angesehen werden.
In Ermangelung eines Ausführungserlasses legt die Kommission für Glücksspiele in Bezug auf diese Wetten nachstehende Prioritäten fest.
Nachstehende Richtlinien gelten nicht, wenn eine mobile Glücksspieleinrichtung der Klasse IV vorhanden ist. In diesem Fall müssen die Spieler vorrangig zu der zugelassenen Glücksspiel­einrichtung hin kanalisiert werden.
 
·         Prioritäten des Kontrollbüros der Kommission für Glücksspiele
Eine Kontrollakte in diesem Bereich wird in folgenden Fällen vorrangig behandelt:
- auf Ersuchen der Polizei oder der Staatsanwaltschaft und bei Einsätzen und Ausschüttungen, die höher als die in der früheren Fassung des Rundschreibens des Kollegiums der Generalprokuratoren über die Glücksspiele erwähnten Beträge (20 Cent pro Einsatz und 6,20 EUR Höchstgewinn) liegen,
- bei mehreren anderen Wettmöglichkeiten als "Sieg/Unentschieden/Niederlage" oder das Endergebnis eines bestimmten Spiels,
- bei Beteiligung Minderjähriger (-18 Jahre),
- beim Aufbau eines Handelskreislaufs,
- wenn für illegale Websites oder Einrichtungen geworben wird, die als Sponsor auftreten,
- bei einem organisierten Phänomen und Beteiligung von im kriminellen Milieu bekannten Personen,
- bei Vorhandensein einer mobilen Glücksspieleinrichtung der Klasse IV.

 

 
Eine Kontrollakte in diesem Bereich wird nicht vorrangig behandelt:
- bei Veranstaltung einer einzigen Wettmöglichkeit pro Spiel, das am selben Tag stattfindet (Sieg/Unentschieden/Niederlage oder das Endergebnis), dessen Einsatz 2 EUR nicht überschreitet.
 
Ob es sich beim Gewinn um einen Geldpreis oder einen materiellen Preis handelt, spielt keine Rolle. Beides sind Gewinnelemente, die zu einer Qualifizierung als Glücksspiel führen. Je größer der Gewinnpreis ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit der Einleitung einer Ermittlung seitens der Staatsanwaltschaft oder der Polizeidienste; folglich ist es bei einer örtlichen Tippveranstaltung immer angebracht, die Staatsanwaltschaft oder die Gemeinde zu kontaktieren.

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Belgische Glücksspielkommission urteilt nach Analyse: „Zahlungspflichtige Lootboxen sind Glücksspiele“

25.04.2018

Der Schutz von Spielern und von schutzbedürftigen Gruppen, wie beispielsweise insbesondere Minderjährigen, ist die wichtigste Aufgabe der belgischen Glücksspielkommission. Als im November 2017 weltweit Aufregung wegen sogenannter Lootboxen in Videospielen entstand, begannen Ingenieure, Juristen und IT-Spezialisten der Glücksspielkommission mit der Analyse verschiedener Videospiele, um zu ermitteln, ob die darin vorkommenden Lootboxen oder andere „in game-Elemente“ der Definition eines Glücksspiels entsprechen. Konkret ging es um die Spiele Overwatch, Star Wars Battlefront II, FIFA 18 und Counter-Strike: Global Offensive. Die Analyse wurde im April 2018 abgeschlossen. Die Glücksspielkommission kann heute folglich mehr Deutlichkeit bezüglich dieses Phänomens schaffen. Die Glücksspielkommission gelangt zu dem Schluss, dass zahlungspflichtige Lootboxen Glücksspiele sind. Wenn diese weiterhin betrieben werden, ist eine strafrechtliche Vorgehensweise angewiesen. Weil das Phänomen umfangreicher als die 4 untersuchten Spiele ist, unterbreitet die Glücksspielkommission einige Empfehlungen in Bezug auf die politisch Verantwortlichen, die Spielehersteller, die Spielforen und die Lizenzgeber, wie z. B. FIFA.

Peter Naessens, Direktor der Glücksspielkommission: „Zahlungspflichtige Lootboxen sind kein unschuldiger Bestandteil von Videospielen, die sich als Geschicklichkeitsspiel präsentieren. Spieler werden dadurch verführt und in die Irre geführt und keine einzige  Schutzmaßnahme in Bezug auf Glücksspiele wird angewendet. Da jetzt deutlich ist, dass insbesondere Kinder und schutzbedürftige Personen dem ungeschützt ausgesetzt werden, werden die Spielehersteller, aber auch die betroffenen Parteien aufgefordert, diesen Praktiken Einhalt zu gebieten.“

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Das Jahresbericht 2016 ist da!

05.09.2017

Hier knnen Sie das Jahresbericht 2016 lesen.

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Jahresbericht 2015: auf Englisch

06.09.2016

Werfen Sie hier einen Blick auf den Jahresbericht 2015 auf Englisch, um mehr über unsere Leistungen in 2015 zu erfahren.

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"Developing European initiatives to fight match-fixing": 17-18/02/2016

01.02.2016

Within the framework of the EU Pilot project on new integrated mechanisms for cooperation between public and private actors to identify sports betting risks, the European Commission organises a workshop on match fixing in the European Union. The workshop will analyse public-private cooperation initiatives to prevent match fixing and discuss match fixing cases, including the scale and impact of organised crime involvement. The projects which were awarded a grant under the EU pilot project will be presented at the workshop.

 

The Commission would like to invite representatives of the Member States, (preferably of law enforcement agencies responsible for investigations on organized crime or match fixing, representatives of the judiciary, representatives of the sports authorities and of the betting regulators) to attend the workshop. Copies of the letter are sent for information to some Member State experts, whom the Commission is informally in contact with.

 

The workshop will take place in Brussels, on 17-18 February 2016, in principle from 10:00 on 17 February to approximately 16h30 on 18 February. It will be held at the Charlemagne Building, Rue de la Loi 170, Brussels, in meeting room Sicco Mansholt.

 

A draft agenda is attached. Interpretation services will be provided from and into English, French, German, Italian and Spanish.

 

For this conference the Commission is able to provide travel arrangements for two experts per Member State. Accommodation on 17 February will be provided to all participants. Accommodation on 16 February will be provided only in case no reasonable travel arrangement to Brussels is possible on 17 February, while accommodation on 18 February will be provided only in case no reasonable return travel arrangement is possible on 18 February.

The EC’s contracting travel agent will contact registered experts directly to arrange their travel and accommodation. Please note that the Commission will not be able to reimburse after the meeting the costs of travel arrangements which were made directly by the participants.

 

Your country's two participants could register online at https://form.iotform.com/60274317821957 by 9 February 2016 at the latest.

 

For any queries please contact Martina Kuderova, telephone +32-2-297.22.26; fax +32.2.296.76.33; e-mail HOME-CONFISCATION@ec.europa.eu.

 

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Frohe Festtage!

18.12.2015

Wir wünschen Ihnen gesegnete Weihnachten und ein glückliches neues Jahr!

 

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Artikel: The challenges of on-line gambling

01.12.2015

Since the expansion of online gambling in Europe, many countries have been facing new societal, regulatory and technical challenges. Laws on gambling are under the responsibility of each country, but online gambling doesn't know borders. The challenges of cross-border online gambling cannot be tackled without efficient cooperation between countries. To make this cooperation a reality, the regulatory gambling authorities of the EEA Member States today signed an arrangement on online gambling services. This is the first agreement of its kind in the world.

Hier finden Sie den Artikel.

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Achtung: Unterlagen

22.09.2015

Achtung:

Auf der Webseite sind nur die Unterlagen auf dem niederländischsprachigen und dem französischsprachigen Teil amtliche Fassungen. Die Kommission für Glücksspiele hat nur diese Unterlagen genehmigt. Sie müssen sich also auf diese amtlichen Fassungen stützen.

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Jahresbericht 2014

17.06.2015

Werfen Sie hier einen Blick auf den Jahresbericht 2014, um mehr über unsere Leistungen in 2014 zu erfahren.

Sie finden hinten jeweils eine kurze Zusammenfassung des Jahresberichts auf Deutsch.

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15 Jahre Kommission für Glücksspiele

23.01.2015

In 2015 wird die Kommission für Glücksspiele 15 Jahre alt, und diese Gelegenheit wollen wir nicht unbemerkt verstreichen lassen.
 
Am Donnerstag, dem 15. Januar 2015, feierten wir unser Kristalljubiläum festlich mit einer Sitzung in den Räumen des FÖD Justiz. Justizminister Koen Geens hielt dabei die Eröffnungsrede.
 
Den Wortlaut der Rede von Minister Geens finden Sie hier.

 

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Rauchverbot in Glücksspieleinrichtungen

03.11.2014

Die Glücksspielkommission erhielt am 22. November 2013 ein Schreiben von der Ministerin für Volksgesundheit, Frau Onkelinx, in dem mitgeteilt wird, dass keine Spielautomaten in Räumen vorhanden sein dürfen, die auch als Raucherraum dienen.

Nach Ansicht des FÖD Volksgesundheit muss das aktuelle Rauchergesetz (Gesetz vom 22. Dezember 2009 zur Einführung einer allgemeinen Regelung zum Rauchverbot in den für die Öffentlichkeit zugänglichen geschlossenen Räumlichkeiten und zum Schutz der Arbeitnehmer vor Tabakrauch und Königlicher Erlass vom 28. Januar zur Festsetzung der Bedingungen für das Rauchverbotszeichen und die Installation einer Belüftungsanlage) jetzt in den Fällen restriktiv ausgelegt werden, in denen es den Betreibern von für die Öffentlichkeit zugänglichen geschlossenen Räumlichkeiten unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist, einen Raucherraum vorzusehen.
Diese restriktive Auslegung des FÖD Volksgesundheit wurde kürzlich in zwei Urteilen bestätigt (Strafgericht Oudenaarde vom 6. Juni 2013 und Strafgericht Lüttich vom 8. Oktober 2013).
Die Glücksspielkommission teilt mit, dass sie an ihrer in ihrem Bericht von September 2012 dargelegten Stellungnahme bezüglich des Rauchverbots festhält, bis die oben genannten Urteile Rechtskraft erlangt haben (das heißt, bis alle Berufungsverfahren erschöpft sind).
 
Der FÖD Volksgesundheit teilt schließlich noch mit, dass alle Lizenzinhaber ein Schreiben bezüglich dieser Problematik erhalten werden.
 

Das Urteil des Korrektionalgerichtes Lüttich wurde am 30. September 2014 vom Appelationshof Lüttich bestätigt. Da in dem Raucherraum Spielautomaten wurden aufgestellt, betrachtet der Hof diesen Raum als einen öffentlichen Ort, in dem nicht geraucht werden darf.

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